Segway-iPad

Das Büro der Zukunft

Die neusten Hardware-Gadgets, App-Innovationen und Software-Lösungen – so sieht der Arbeitsplatz der Zukunft aus. Dabei ist der Vielfältigkeit keine Grenze gesetzt. Viele Lösungen verbessern die Zusammenarbeit, erleichtern Arbeitsschritte oder motivieren die Mitarbeiter. Was in vielen kleinen Start-Up-Firmen schon Gang und Gebe ist, hält in größeren Unternehmen wohl auch bald Einzug.

Wie wäre es, wenn man an mehreren Orten gleichzeitig sein könnte? Zukunftsmusik? – Falsch gedacht! Neuste Technik macht es mittlerweile möglich, wenn auch nicht physisch. Dafür braucht es nicht viel. Man nehme ein Segway, auf das ein Stativ und ein iPad aufgeschraubt sind – fertig! Telepräsenzroboter nennt sich diese Kreation. Mit ihm ist es möglich über die Videotelefonie des iPads mit Menschen fernab des Büros zu kommunizieren.

Soweit nichts neues, jedoch lässt sich der iPad-Segway von überall aus per PC steuern. Dabei ist es egal, ob man gerade an seinem Arbeitsplatz sitzt, im Homeoffice arbeitet oder auf Geschäftsreise ist. So lange es keine Hindernisse, wie Türschwellen oder ähnliches gibt, kann der Double-Roboter einfach durch Büroräume rollen oder an Business-Meetings teilnehmen -fast wie ein echter Mensch.

Das mag zwar zunächst befremdlich wirken, jedoch kann es auch eine Menge Zeit und Kosten ersparen. Die einmaligen Anschaffungskosten von ca. 2000€ sind zwar nicht unerheblich, jedoch können so auch enorm Zeit und Kosten eingespart werden. Muss ein Mitarbeiter beispielsweise von Europa aus in die USA reisen, um an einem Meeting teilzunehmen, dann erspart sich seine Firma die Zeit und die Kosten, die für die Reise entstehen – eine smarte Sache nicht wahr?

Wann diese Idee auch in größeren Firmen Anklang findet und ob sie überhaupt ihren Platz in der modernen Büroarbeit findet, ist fraglich. Eins steht jedoch fest: Persönlicher wird die zwischenmenschliche Kommunikation durch Roboter zumindest nicht.

 

Brifkästen-voll

Spam verbreitet sich wie ein Lauffeuer

Über 5 Jahre hinweg hatte man nunmehr zumindest wieder einigermaßen Ruhe in seinem Mail-Postfach. Doch nun wird Deutschland mal wieder von einer Spam-Welle heimgesucht, die völlig ohne Ankündigung auftrat – fast schon wie ein Tsunami.

Spam-Mails sind nicht erst seit gestern ein Problem in der digitalen Welt. In den letzten Jahren hielten sich die Spammer allerdings ungewöhnlich stark zurück, anscheinend nur um ihren nächsten Coup zu planen, denn jetzt kommt es knüppeldick: Deutschland wird von einer Spam-Welle heimgesucht. Haben die Spam-Experten von renommierten deutschen Mail-Anbietern, wie GMX oder Web.de im Jahr 2014 noch ca. 50 Millionen Spam-Mails dokumentiert, hat sich ihre Zahl im folgenden Jahr auf 100 Millionen verdoppelt! Dabei stieg auch die Anzahl der Mails stark an, die mit Schadsoftware infizierte Links enthalten, was besonders beunruhigend ist.

Ein weiteres Problem: Die Spammer werden immer intelligenter und können sich zusehends besser organisieren. Hackergruppen besorgen demnach gezielt aktive E-Mail-Adressen, indem sie Datenbanken von Dating-Portalen oder Online-Shops ausrauben. Anschließend wird die Beute im Darknet zu erschreckend niedrigen Preisen verkauft. 1000 E-Mail-Adressen bekommt man dort im Paket schon für unter einem US-Dollar! Da die Kriminellen für den Spam-Versand gehijackte PCs in Bot-Netzwerken verwenden, wird die Arbeit der IT-Sicherheitsexperten merklich erschwert, denn man kann nicht einfach eine IP-Adresse sperren und der Spuk ist beendet.

Besonders gefährdet durch die Spam-Flut sind Unternehmen. Denn viele Arbeitnehmer, die für ihre Arbeit einen PC benutzen, sind oft nicht oder zu wenig informiert, was den Umgang mit Spam betrifft. Für Unternehmen empfiehlt es sich daher voll-gemanagete Spamfilter einzusetzen, da diese nicht nur exzellente Erkennungsraten bieten können, sondern auch komplett ohne Verwaltungs- und Administrationsaufwand auskommen.

Mit den richtigen Methoden ist es also durchaus möglich dem Spam-Albtraum ein Ende zu setzen – man muss eben nur wissen wie.

Faszination Online-Spielewelt

Online-Spiele sind zurzeit der Trend im Netz. Beim Surfen im World-Wide-Web ist mir eine interessante Statistik über den Weg gelaufen, die wunderbar veranschaulicht, wie sich das Nischenprodukt über die Jahre zum Dauerbrenner etablierte.

Wie es bei den meisten Produkten aus dem Online-Bereich der Fall ist, klettern auch die Umsatzzahlen der Online-Spiel-Branche unaufhaltsam in die Höhe und momentan ist wohl kein Ende ist in Sicht. Demnach kann sich der Bereich über ein durchschnittliches Umsatzwachstum von 20,32% freuen! Für die freie Wirtschaft ein Traumwert!

Das ist eine gewaltige Wachstumsrate, besonders wenn man die heutigen Umsatzzahlen mit denen der vergangenen Jahre vergleicht. Im Jahr 2007 erwirtschafteten die Online-Spiel-Firmen nämlich zusammengefasst noch einen Umsatz von 185 Millionen Euro, während es ein Jahr später bereits schon beachtliche 222 Millionen Euro waren. Die wohl krasseste Umsatzsteigerung konnte zwischen den Jahren 2009 und 2010 eingefahren werden. Die Zahlen kletterten um ca. ein Drittel von 209- auf 331 Millionen Euro. Da die Statistik nicht mehr ganz aktuell ist, sind die Werte ab 2012 leider nur Prognosen. Man darf allerdings davon ausgehen, dass sich diese Zahlen bestätigt haben. 2012 – dem letzten Jahr mit fixen Zahlen – erzielte die Branche bereits einen Umsatz von 521 Millionen Euro. Wenn man der Prognose Glauben schenken darf liegt der Umsatz im Jahr 2016 bei sage und schreibe 978 Millionen Euro!

Mitunter ist die zunehmende Vernetzung – auch im Videospiele-Bereich – für den gewaltigen Umsatzanstieg verantwortlich. Bloße Karriere- und Arkade-Modi alleine locken schon lange keinen mehr hinterm Ofen hervor. Richtig interessant wird es erst, wenn sich viele Spieler über das Netz in einer „Lobby“ treffen und gemeinsam um den DFB-Pokal spielen oder die letzte Stadt auf Erden verteidigen. Man darf gespannt sein, wie sich dieser Trend in Zukunft entwickelt …

Online-Spiele

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Was glitzert denn da im Kirschbaum?

Heute möchte ich euch mal die Geschichte eines Produktes näher bringen, was ihr alle kennt und nutzt – oder auch genutzt habt. Denn besagter Gegenstand ist mittlerweile in die Jahre gekommen, wenn er nicht bereits sogar seinen Lebensabend erreicht hat. Den verbringt er dann nicht selten in Kirschbäumen, zweckentfremdet, als Wunderwaffe gegen Krähen. Die Rede ist von der Compact Disc – kurz CD.

Vor 4 Jahren feierte sie ihren 30. Geburtstag. So richtig freuen kann sie sich darüber allerdings nicht, denn die Musikindustrie erwirtschaftet heute nur noch knapp ein Drittel ihres Umsatzes mit ihr. Heutzutage ist alles online und alles digital. Musik wird „gestreamt“ und statt über den CD-Player über Online-Dienste abgespielt.

Nichts ist eben für die Ewigkeit und das dürfte auch die Lebensdauer der Wunderscheibe betreffen. Wurde sie damals vor über 30 Jahren von ihren Erfindern – den Elektronikkonzernen Philips und Sony – als „unzerstörbar“ beworben, weiß man heute: die ersten Exemplare werden schon bald ihren Dienst quittieren.

Das Problem ist nämlich, dass die vormals verwendeten Lacke an der Aluminiumbeschichtung der CD nagen, was dazu führt, dass der Laser, der die kleinen Vertiefungen auf ihr abtastet, sie irgendwann nicht mehr richtig lesen kann.

Doch die Verteilung von Daten über das Internet bzw. die Cloud ist heutzutage nicht nur effektiver, sondern auch umweltfreundlicher. Das für die Herstellung von CDs benötigte Polycarbonat ist ein recht teurer Kunststoff und seine Herstellung ist dementsprechend mit hohem Energieaufwand verbunden. Somit werden wohl viele CDs ihren Lebensabend in einem Kirschbaum dahin fristen müssen.